Die KYOCERA Fineceramics Europe GmbH wird erneut für ihre Innovationskompetenz ausgezeichnet.
Kyoto/Esslingen, 27. Februar 2026. Die KYOCERA Fineceramics Europe GmbH wurde zum vierten Mal in Folge mit dem Siegel der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) ausgezeichnet. Für die Anerkennung wurden gleich drei Projekte eingereicht, die die Anforderungen an Neuartigkeit, Unwägbarkeit und Planmäßigkeit nachweislich erfüllen.
„Dass wir erneut mit dem BSFZ-Siegel ausgezeichnet worden sind, unterstreicht unsere kontinuierliche Innovationskraft in Forschung und Entwicklung“, betont Dr. Nikolaos Katsikis, CTO bei Kyocera. „Additive Fertigung von SiSiC-Keramikbauteilen stellt einen wichtigen Meilenstein für uns dar, der unsere technologische Position im Bereich Hochleistungsprodukte stärkt.“
Additive Fertigung mit SiSiC – maximale Gestaltungsfreiheit
Im Fokus der aktuellen Auszeichnung steht die Entwicklung eines hochinnovativen Verfahrens zur additiven Fertigung (https://www.kyocera-fineceramics.de/know-how/additive-fertigung) von siliziuminfiltriertem Siliziumkarbid (SiSiC), für das Kyocera nun auch das BSFZ-Siegel für 2026 erhalten hat. Mit dem am Standort Selb etablierten Binder-Jetting-Verfahren erweitert das Unternehmen sein Portfolio im Bereich technischer Hochleistungskeramik und schafft neue Möglichkeiten für die Herstellung komplexer und großformatiger Bauteile.
Kyocera arbeitet im Rahmen seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten kontinuierlich daran, Materialien und Prozesse weiter zu optimieren, um die Einsatzmöglichkeiten additiv gefertigter SiSiC-Komponenten künftig noch breiter auszubauen.
Weitere Projekte: Hochdruck-Spalttöpfe und Halbleiterkomponenten
Neben dem für 2026 ausgezeichneten Projekt im Bereich 3D-Druck wurden auch zwei weitere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der BSFZ-Siegelvergabe 2025 berücksichtigt – beide mit Blick auf besonders herausfordernde Anwendungsbedingungen. Eines davon betrifft Spalttöpfe (https://www.kyocera-fineceramics.de/produkte/keramische-spalttoepfe) aus Magnesiumoxid-stabilisiertem Zirkonoxid, die als drucktragende Trennelemente in magnetgekuppelten Pumpen zum Einsatz kommen – unter anderem bei der Förderung verflüssigter Gase. Ziel ist die Entwicklung eines ressourceneffizienten Verfahrens zur Herstellung dünnwandiger, hochdruckstabiler Spalttöpfe für kryogene Anwendungen mit ansteigenden Anforderungen hinsichtlich der Hochdruckstabilität bis -200 °C bei bis zu 94,5 bar.
Das zweite Projekt fokussiert auf die Optimierung von Siliziumnitrid-Platten (https://www.kyocera-fineceramics.de/produkte/siliziumnitrid-platten-fuer-probe-cards) als Führungselemente in Prüfkarten für die Halbleiterfertigung. Bei über 100.000 Prüfnadeln pro Karte steigen die Anforderungen an Festigkeit, Planarität und Oberflächenhomogenität erheblich. Die neue Prozessroute ermöglicht die Herstellung hochfester Si3N4-Keramiken mit über 1150 MPa Biegefestigkeit.
Über BSFZ
Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) (https://www.bescheinigung-forschungszulage.de/), ist eine Einrichtung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit dem BSFZ-Siegel zeichnet sie Unternehmen aus, deren Forschungsaktivitäten ein besonderes Maß an technologischer Relevanz und Innovationsleistung aufweisen. Die Auszeichnung unterstützt forschende Unternehmen bei der Inanspruchnahme der steuerlichen Forschungszulage und trägt zur Sichtbarkeit des Innovationsstandorts Deutschland bei.
Das Pressematerial steht unter nachfolgendem Link zum Download bereit:
https://spgroup.box.com/s/5jnvas9pudl89u27365zzsd191zldozc
Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera-fineceramics.de/
Über Kyocera
Bereits seit über 50 Jahren ist Kyocera in Europa erfolgreich. Von seinem europäischen Hauptsitz in Esslingen am Neckar betreibt die KYOCERA Europe GmbH 29 Standorte inkl. Produktionsstätten, wobei die Produktpalette von Feinkeramik-, Automobil-, Halbleiter- und optischen Komponenten bis hin zu Komponenten für Medizinprodukte, Industriewerkzeugen, LCDs, Touch-Lösungen, industriellen Druck-Komponenten und Konsumgütern wie Küchen- und Büroartikeln reicht.
Die Produkte aus Hochleistungskeramik werden u.a. von der KYOCERA Fineceramics Europe GmbH, einer Tochtergesellschaft der KYOCERA Europe GmbH, produziert und vertrieben. Die Kyocera-Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter von Komponenten aus Hochleistungskeramik für die Technologieindustrie und bietet heute über 200 verschiedene Keramikwerkstoffe sowie modernste Technologien und Services, die auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Märkte zugeschnitten sind.
KYOCERA Europe GmbH ist ein Unternehmen der KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto/Japan, einem weltweit renommierten Anbieter von Halbleiter-, Industrie- und Automobil- sowie elektronischen Komponenten, Druck- und Multifunktionssystemen, smarten Energiesystemen sowie Kommunikationstechnologie. Kyocera ist einer der erfahrensten Technologieproduzenten, mit mehr als 65 Jahren Branchenfachwissen. Die Kyocera-Gruppe umfasst 288 Tochtergesellschaften (31. März 2025). Mit etwa 77.200 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,43 Milliarden Euro.
Auf der „Global 2000“-Liste des Forbes-Magazins für das Jahr 2024 belegt Kyocera Platz 874 und zählt laut Wall Street Journal zu den „The World’s 100 Most Sustainably Managed Companies“. Im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr wurde Kyocera für den Nachhaltigkeitsindex (Asia-Pacific) von Dow Jones qualifiziert. Außerdem hat Kyocera eine Bronzebewertung in der EcoVadis-Nachhaltigkeitsumfrage erhalten und wurde bereits zum neunten Mal von Clarivate als „Top 100 Global Innovator 2025“ als einer der weltweiten Innovationsträger anerkannt.
Kyocera engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 596.500 Euro pro Preiskategorie).
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